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Die sogenannte Entschädigung

Das EALG (Entschädigungs & Ausgleichsleistungs Gesetz) regelt die Entschädigung. Und, um es gleich vorweg zu nehmen:

Das EALG ist ein Dokument des bösen Willens.
Hier ist warum: Wenn - wie Kohl und seine Helfershelfer dem deutschen Volk vorgelogen haben - die deutsche Einheit ohne die Festschreibung der Bodenreform nicht erreichbar war, und wenn dieses hohe Ziel es rechtfertigte, die Rechte von zehntausenden zu missachten, dann mussten diejenigen, die aufgerufen waren, ein so grosses persönliches Opfer zu bringen, als "Helden der Wiedervereinigung" gefeiert werden. Statt dessen sollen sie, wie im folgenden dargelegt, wie Bettler, mit geringsten Almosen abgespeist werden.
Das Programm basiert auf dem Einheitswertbescheid von 1935. (siehe "Dokumente 2) Dieser wird dann manipuliert und in meinem Falle ergibt sich als Entschädigung ein Betrag von etwa DM217.000,00 (108.500,00 Euro) Das sind rund 23% des Einheitswertes. Es muss dabei beachtet werden, dass die Kommunisten im September 1945 einen voll funktionierenden, blühenden landwirtschaftlichen Betrieb in der Magdeburger Börde, einem der fruchtbarsten Böden Deutschlands, mit einer vollen Ausstattung an lebendem und totem Inventar sowie einer Ernte auf dem Halm "konfisziert" haben. Dazu den gesamten Hausrat soweit er nicht als 'Handgepäck' mitgenommen werden konnte. Dieser Betrieb gab etwa 10 Familien den Lebensunterhalt. Heutzutage kaufen 108.500 Euro gerade ein bescheidenes Haus auf einem kleinen Bauplatz.
Nun wird oft darauf hingewiesen, daß ja diejenigen, die nach dem Westen geflohen waren, Lastenausgleich (LAG) erhalten haben. Das soll hier nicht bestritten werden, und der LAG hat auch gut geholfen, in der Fremde einen neuen Anfang zu finden. In den oben angedeuteten Manipulationen wird der LAG auch zurückgefordert. Leider allerdings nicht, um ihn denen, die ihn damals aufgebracht haben, zurückzugeben, sondern um ihn im Staatssäckel verschwinden zu lassen. Berücksichtigt man noch den Wertzuwachs des Betriebes und den Einkommensverlust von 45 Jahren, so beträgt die Entschädigung rund 2% des Zeitwertes.
Aber es kommt noch besser: Natürlich hat die Bundesregierung nicht das Geld, all die Ansprüche in einem Jahr zu bezahlen. Deshalb sollen im Jahre 2004 Schuldverschreibungen ausgegeben werden. Von Jahr zu Jahr soll dann das Los entscheiden, wessen Anspruch befriedigt wird. Es sollen sogar 6% Zinsen (steuerpflichtig!) gezahlt werden. Gegenwärtigen Schätzungen zufolge sind bis Ende 2000 nur 14076 von den geschätzten 600.000 Anträgen bearbeitet worden. Bei dieser Geschwindigkeit dauert die Bearbeitung der Anträge allein Jahrzehnte. Aber es kommt noch besser: zwischen 1995 und 2000 ist die Zahl der Ämter, die den Ausgleich berechnen, von 115 auf 53 reduziert worden und die Zahl der Bearbeiter dieser Anträge von 3824 auf 1020.
Es kommt noch besser: Das EALG bietet den Opfern in stark begrenztem Masse die Möglichkeit, einen Teil ihres Eigentums zurückzukaufen. "Unmöglich!," sagen Sie, "wo gibt's denn so etwas: das gestohlene Eigentum von den Dieben zurückzukaufen!" In der Bundesrepublik Deutschland!
Berücksichtigt man die enormen Kosten des EALG und seiner Verwaltung, so wird klar, was denkende Menschen schon lange gewußt haben:
Es ist eine "goldene Gelegenheit" verpasst worden.
Anstandslose Rückgabe der 1990 noch in Staatsbesitz befindlichen Flächen hätte dem Steuerzahler, also Ihnen, sehr geehrter Leser, keinen Pfennig gekostet. Im Gegenteil! Anstandslose Rückgabe der in Staatsbesitz befindlichen Flächen und eine angemessene Entschädigung für den Rest hätte die Menschen, die wie kein anderer motiviert waren, auf den Plan gerufen: die "rechtmässigen" Eigentümer! Diese hätten wie kein anderer weder Kosten noch Mühen gescheut, ihren angestammten Familienbesitz aus den Ruinen einer 45 jährigen Misswirtschft wieder aufzubauen und wären inzwischen selbst wieder Steuerzahler geworden. Statt dessen sind die Opfer dieses Verrates gezwungen, das eigene Vaterland beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg zu verklagen und dort die Gerechtigkeit zu suchen, die das Vaterland ihnen verweigert.

Nachtrag vom 1. April 03: Die Bundesregierung gibt jetzt zu, daß der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Auch soll der Zinssatz herabgesetzt werden. (kein Aprilscherz!)